Logogestaltung für de lütte werbestuuv

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Ein Logo und ein Corporate Design für sich selbst zu gestalten, ist gar nicht so leicht. Ich startete daher mit einer reinen Wortmarke in meine Selbstständigkeit. Denn ganz salopp gesagt: Mir fehlten schlichtweg die Ideen für eine passende Bildmarke.

Plattdeutsch ist die Sprache des Nordens

Mir fiel es am Anfang sehr schwer, mich für eine Grundstimmung zu entscheiden. Einerseits wollte ich die Nähe zur Küste zum Ausdruck bringen, so wie viele Werbeagenturen und Grafikdesigner aus Flensburg und Umgebung auch. Andererseits wollte ich mich aber auch von ihnen abheben und etwas eigenes schaffen.

Im Norden schnacken wir platt!

Und weil ich hier geboren und als Küstenkind aufgewachsen bin, identifiziere ich mich mit dem Norden, den plattdeutschen Weisheiten und der norddeutschen Mentalität. Deshalb entschied ich mich bei der Logogestaltung für einen plattdeutschen Namen als Wortmarke. „de lütte werbestuuv“ entstand. Mit der Zeit fand ich auch für meine Webseite einen roten Faden. Ich entschied mich für eine helle Farbgebung und Weiß als Grundton. Die richtige Grundstimmung brachten Bilder von Möwen und plattdeutsche Sprüche als Headlines. Vor allem die beiden Möwen auf der Startseite mit dem typisch norddeutschen Gruß „Moin Moin“ als Aufmacher blieben bisher bei Freunden, Familie und Kunden in Erinnerung.

Logogestaltung für de lütte werbestuuv: Die Bildmarke entsteht

Seit dem Start in die Selbstständigkeit sind inzwischen mehrere Monate vergangen. Am Anfang gab ich mich mit meiner Wortmarke zufrieden und legte meinen Fokus in den ersten Wochen und Monaten auf die Gestaltung und den Ausbau meiner Webseite. Mit der Zeit entstanden einige Ideen für eine Bildmarke. Unter anderem kam mir die Idee, eine Möwe als Bildsymbol zu nutzen. Sie blieb im Kopf und ich fertigte verschiedene Skizzen an.

Gut Ding will Weile haben

Die Zeichnungen verschwanden erstmal wieder in der Schublade. So richtig überzeugten sie mich nicht. Nach einiger Zeit hatte ich aber einen Einfall. Ich öffnete die Schublade und begann, das ursprünglich skizzierte Motiv zu verändern. Ich arbeite in so einem Fall mit Transparentpapier, lege die Zeichnungen oder Bildvorlagen darunter und wandele diese auf dem Transparentpapier ab.

Mit dieser Technik vereinfachte ich die Skizze und zeichnete verschiedene Varianten der Möwe. Bei der Logogestaltung kam mir schließlich der Gedanke, das Wort „Moin“ mit in die Bildmarke einzubauen. Die Idee gefiel mir sehr gut und ich fügte den Schriftzug an unterschiedlichen Stellen in die Zeichnung ein.

Die finale Logogestaltung am Computer

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Nachdem ich mehrere Zeichnungen erstellt hatte, setzte ich die Grundidee am Computer um. Zunächst zeichnete ich nur eine Möwe im Grafikprogramm nach und probierte die verschiedenen, zuvor skizzierten, Varianten mit dem Wort „Moin“ aus.

Probieren geht über Studieren

Im Laufe der Zeit setzte ich das Wort „Moin“ in die Möwe. Diese Variante gefiel mir am besten und ich arbeitete sie aus. Aus feinen Strichen wurden Pinselstriche, sodass sie optisch zur Handschrift in der Wortmarke passten. Weil mir die Striche allein zu langweilig waren, fügte ich graue Details ein und färbte den Schnabel gelb-orange. Die Wortmarke in Kombination mit einer einzelnen Möwe überzeugte mich aber noch nicht. Also dublizierte ich die Möwe, spiegelte sie und fügte auch der zweiten Möwe ein „Moin“ hinzu. Leicht versetzt passen beide Möwen optimal über die Wortmarke in den Freiraum hinter dem Wort „lütte“ und oberhalb von „werbestuuv“ und vervollständigen somit mein Logo für „de lütte werbestuuv“.

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Möchtest Du mehr über die Entstehung von Logos erfahren, findest Du auf meinem Blog „Kiek mol in“ weitere Beiträge zum Thema Logogestaltung.